Displays für den europäischen Einsatz

Handel und Hersteller arbeiten heute immer stärker an länderübergreifenden Konzepten. Da kann auch das POS-Marketing nicht außen vor bleiben, denn globale Marken wollen meist auch in den verschiedenen Ländern wiedererkennbar bleiben.

Ein weiterer Faktor ist die Kostenoptimierung bei den verschiedenen Displays und sonstigen POS-Werbemitteln durch größere Auflagen.

Allerdings liegt gerade hier oft das Problem. Nicht nur Verbraucherpräferenzen wechseln oft von Land zu Land, auch die Handelsanforderungen sind nicht genormt. Britische Handelsunternehmen verwenden z.B. 1000 x 1200mm-Paletten, bei den Spaniern sind es oft 400 x 900 mm, die Norweger wollen eine maximale Displayhöhe von 1050 mm, während bei den Franzosen 1650 mm üblich sind.

Modulare Displaykonzepte bieten oft die einzig sinnvolle Möglichkeit, um die Anzahl der Displayvarianten zu reduzieren und die Auflagen einzelner Größen zu erhöhen. Bei diesen Baukastensystemen können die einzelnen Teile beliebig zusammengesetzt werden und passen dann für verschiedene Anforderungen.

Bei der Bedruckung wird dann nur die Markenfarbgebung und das Logo einheitlich eingedruckt, länderspezifische Texte und andere Elemente können durch Wechselplakate, auswechselbare Seitenelemente oder Etiketten kommuniziert werden.

Zusätzliche Dekorationen und andere POS-Maßnahmen sorgen dafür, dass der Hauptzweck der Displays nicht zu kurz kommt, nämlich Verbraucher zum Innehalten und Kaufen zu animieren.

Ein weiterer Vorteil modularer Displaykonzepte ist der Zeitfaktor. Bei Einführung neuer Produkte etwa kann die Entwicklungszeit verkürzt werden, da die Grundform steht und nur noch produktspezifisch modifiziert werden muss.